BREXIT and its Prospective Impact on U.S. – European Relations

Angesichts des Votums der Briten, die EU zu verlassen, besteht weitgehende Unsicherheit hinsichtlich der Auswirkungen der Entscheidung auf die transatlantischen Beziehungen. Vor diesem Hintergrund versuchte das Panel die politischen, ökonomischen und rechtlichen Konsequenzen des Referendums näher zu beleuchten. Das Panel setzte sich zusammen aus Dr. Ralf Horlemann (Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Boston), Alan P. Larson (Senior International Policy Advisor bei Covington & Burling LLP in Washington D.C.), Laurence Shore (Partner bei Herbert Smith Freehills in New York) sowie Prof. Stefan Vogenauer (Direktor des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt/Main). Das Panel wurde geleitet von Dr. Stephan Wilske, LL.M. (Partner bei Gleiss Lutz in Stuttgart). Ein wesentlicher Fokus der Diskussion lag dabei auf den Auswirkungen des Referendums auf die Rolle der EU und Großbritanniens auf der internationalen politischen Bühne sowie im Rahmen zukünftiger Freihandelsabkommen (z.B. TTIP). Weitere Themen des Panels umfassten unter anderem die Konsequenzen des Referendums im Lichte des Internationalen Zivilprozessrechts sowie der Internationalen Streitbeilegung.

Und obgleich angesichts der damals noch nicht entschiedenen US-Wahl sowie des unklaren Ausgangs der Brexit-Verhandlungen viel Raum für Spekulationen blieb, gelang es den Experten die schwerwiegendsten Herausforderungen des britischen EU-Austritts zu identifizieren und - soweit möglich - in aufschlussreicher Weise Lösungsansätze und neue Perspektiven aufzuzeigen. 

Josef Wittmann 

Ausführlicher Bericht

Moderator - Dr. Stephan Wilske