Ein Forum für alle Fälle – wie weit reicht die U.S.-Justiz?

24.06.2013 (18:30)

Hauptrepräsentanz der Deutschen Telekom AG / Französische Straße 33 a-c / 10117 Berlin // Berlin

Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Telekom.

In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. und dem Deutschen Aktieninstitut e.V. laden wir Sie hiermit zu dieser Podiumsdiskussion in Berlin ein.

Begrüßung und Einführung:
Dr. Thomas Kremer, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG
Vorsitzender des BDI Rechtsausschusses

Grußwort:
Anja Costas-Pörksen, Rechtsanwältin, Deutsche Bahn AG
Vorstandsmitglied der DAJV

Panelisten Podiumsdiskussion:

Volker Beck
Menschenrechtspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Birgit Grundmann
Staatssekretärin im Bundesministerium der Justiz, Berlin
John C. Kornblum

Ehem. US-Botschafter in Deutschland, Noerr LLP
Dr. Anke Sessler
Chief Counsel Litigation, Siemens AG
Professor Dr. Dr. h.c. Christian Tomuschat
Humboldt-Universität zu Berlin, DAJV Mitglied

Moderation:
Dr. Katja Gelinsky
Koordinatorin Rechtspolitik, Konrad-Adenauer-Stiftung,  DAJV Mitglied

Schlusswort:
Dr. Christine Bortenlänger
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Aktieninstitutes

Immer wieder werden ausländische Unternehmen vor amerikanischen Gerichten für Ereignisse zur Verantwortung gezogen, die keinerlei Bezug zum US-Staatsgebiet und damit zu den klassischen Anknüpfungspunkten der Gerichtsbarkeit haben. Zu den prominentesten Fällen zählen Menschenrechtsverletzungen in Afrika oder Lateinamerika, die oft mit Sammelklagen gerügt werden. Der U.S. Supreme Court hat kürzlich eine Grundsatzentscheidung hierzu getroffen. Aber auch Schadensersatzklagen im Zusammenhang mit Wertpapieranlagen werfen die Frage auf, wie viel US-Bezug ausreicht, um die Zuständigkeit amerikanischer Gerichte zu eröffnen.

Die Problematik weitreichender Gerichtszuständigkeit und extraterritorialer Rechtsanwendung ist für die deutsche Wirtschaft von hoher praktischer Relevanz. International operierende deutsche Unternehmen sind in den USA immer wieder Schadensersatzklagen aufgrund von Auslandssachverhalten ausgesetzt.

Wie weit darf die Jurisdiktion eines Landes außerhalb seiner Grenzen reichen? Welche wirtschaftlichen Konsequenzen zieht eine extraterritoriale Rechtsanwendung nach sich? Und wie können sich deutsche Unternehmen davor schützen?

Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Petra Waga (p.waga@bdi.eu). Frau Waga sendet Ihnen gern einen persönlichen Registrierungscode zu.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Im Anschluss an die Veranstaltung findet ein Empfang statt.

Wir würden uns freuen, Sie zu dieser Veranstaltung – gerne auch mit Gästen – begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ludwig Leyendecker                  Prof. Dr. Detlef Leenen
      (Vorsitzender)                               (Regionalvorstand)

Tarek Mardini                                       Anja Costas-Pörksen
(Regionalvorstand)                                   (Regionalvorstand)

Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Telekom.

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